Von Essen zu #instafood

Wie soziale Netzwerke unsere Art zu Essen verändert haben

Das Gericht steht auf dem Tisch. Messer und Gabel werden zurechtgelegt und die Smartphones gezückt. Ein Foto wird gemacht, eventuell werden noch ein paar Filter hinzugefügt, um Farben, Schatten und Konturen hervorzuheben. Das ganze Arrangement wird übersät mit den beliebtesten Hashtags, welche die meisten "Likes" bringen. 

Das ist das #foodporn Phänomen, das auch als "fast zwanghafte Neigung, alles zu fotografieren, was wir essen" beschrieben wird. Dazu gehören auch andere beliebte Tags, die zu den beliebtesten in den sozialen Medien weltweit gehören: #instafood, #yummy, #foodgasm, #foodlove, #homemade. Eine richtige "Foodmania", die alle Gerichte, vom Frühstück bis zum Abendessen, in ein Kunstwerk verwandeln. Alles muss fotografiert oder gefilmt werden, sodass es mit Freunden und Followern geteilt werden kann.

 

Das ist das #foodporn Phänomen, das auch als "fast zwanghafte Neigung, alles zu fotografieren, was wir essen" beschrieben wird. Dazu gehören auch andere beliebte Tags, die zu den beliebtesten in den sozialen Medien weltweit gehören: #instafood, #yummy, #foodgasm, #foodlove, #homemade. Eine richtige "Foodmania", die alle Gerichte, vom Frühstück bis zum Abendessen, in ein Kunstwerk verwandeln. Alles muss fotografiert oder gefilmt werden, sodass es mit Freunden und Followern geteilt werden kann.

Die soziale Idee des "Food Porn" stammt aus den späten 1980er Jahren. Geprägt wurde der Begriff von Rosalind Coward, einer feministischen Kritikerin, die Foodpornografie in ihrem Buch "Female Desire" als "die extreme, fast morbide Aufmerksamkeit auf die Präsentation des Essens" beschrieb. In diesem Sinne wird das unsterblich Machen des frisch zubereiteten Essens zu einem Vergnügen, einem Fest für die Augen, einem Gefühl, das zur Grundlage jeder sozialen Erfahrung wird.

In den letzten Jahren hat eine große Zahl an Restaurants und Marken diese Kanäle genutzt. Nicht nur, um eine wachsende Anzahl der Nutzer mit ihren eigenen Spezialitäten zu erreichen, sondern auch um wichtige Informationen weiterzugeben, eng verbunden mit Themen, die vermehrt als wichtig angesehen werden, wie Produktqualität, Herkunft, traditionelle Rezepte und Nachhaltigkeit.

Essen als Bericht, selbst vor dem Verzehr. Letztendlich war "essen" schon immer eine Gemeinschaftsaktion: vom antiken Ägypten bis in die Gegenwart; Essen ist eine Möglichkeit, um für Geselligkeit und Dialoge zusammenzukommen. Der Geschmack des Essens ist ein kollektiver Aspekt, der schon immer vermittelt und geteilt wurde. Das "Teilen" in sozialen Medien ist nur ein zeitgenössischer Blick auf diesen Aspekt. Das Teilen wird jetzt viral.

Unter Fans des Genres ist Instragram der Liebling der sozialen Medien, gefolgt von YouTube, Facebook, Snapchat und Twitter. Auf Instagram allein werden mehr als 200 Millionen Posts mit "food" markiert. In sozialen Medien ist Essen tafelfertig und umwerfend: Gerüche, Konsistenzen und Geschmäcker werden gelöscht. Es wird sich nur auf die Macht der Bilder verlassen: auf Gedächtnisebene. Nach drei Tagen erinnert sich der menschliche Verstand nur an 10% des geschriebenen Textes. Wird nur ein Bild hinzugefügt, behalten wir 65%.  

 

Zu Food Porn gehören nicht nur saftige oder hochkalorische Gerichte. Der Nutzer kennt viele Unterkategorien. Von glutenfrei für Zöliakiekranke, für Fitness und für die, die einen gesunden Lebensstil befolgen und es mit einem Training kombinieren. Nicht zu vergessen sind Vegan, Vegetarisch und Low-Carb. Jeder Geschmack findet seinen Platz. Das Teilen der Gerichte auf sozialen Medien führt zu kulinarischen Trends und beeinflusst Konsumstrukturen. Denken Sie an Pancakes, das traditionelle süße Frühstück aus den USA. Es findet sich unter den häufigsten Gerichten in den sozialen Netzwerken. Erhältlich in vielen Variationen, von Kalorienreich zu Proteinreich für Bodybuilder und Fitnessstudio-Enthusiasten.

Laut der kulinarischen Website Sous Vide Tools ist Pizza auf Platz 1 unter den meist geteilten Gerichten mit mehr als 19 Millionen Posts. Auf dem zweiten Platz ist mit 13,481 Millionen Posts ein Klassiker der japanischen Küche: Sushi. Die Königin der mediterranen Tradition, Pasta, ist mit 7,134 Millionen Posts das fünftmeist geteilte Gericht auf Instagram.

Offensichtlich wissen die meisten Profi-Food-Blogger, dass zusätzlich zum Essen auch Inhalt und Hintergrund gleichermaßen wichtig für das perfekte Foto sind. Die korrekte Farbpalette und Größe, ein neutraler oder rustikaler Holztisch, je nach Rezept. Der Hintergrund zeigt Handelswerkzeuge, besonders Design-Ikonen wie den Standmixer KitchenAid und alle Culinary Center Zubehöre.

Jeder ist involviert und emotional befriedigt. Auf psychologischer Ebene ist das Präsentieren des eigenen Essens ein Mittel, die Vorfreude zu steigern, und Ausdruck eines Bedürfnisses nach sozialer Zustimmung. Dank dem Smartphone fühlen wir uns alle wie ein Reporter und warten auf "Likes" und Kommentare, um unser Ego zu befriedigen.

Neben Food Porn ist das Teilen von Essen auch zu einem Teilen von Erfahrungen und der dazugehörigen Geschichten geworden, wie Kritiken, Geschichte der Rezepte, Restaurants, Menschen und exzellenter Produkte. Das machen wir bei KitchenAid mit Serious About Food. Unser Ziel ist es, eine eigene Perspektive auf Innovationen und kulinarische Trends der ganzen Welt zu setzen und die Kreativität eines jeden Food Lovers zu fördern.

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