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Alles in Ordnung - aufgeräumt in den Sommer!

Ricarda Nieswandt

Germania

10 Tipps für mehr Ordnung in der Küche

Sommer, das bedeutet Grillen mit Freunden, bestes Wetter und Urlaub. Während wir zu Hause in der Küche oft Aufgaben erledigen müssen, die nicht so viel Spaß machen, setzt im Urlaub dagegen sofort Entspannung ein. Besonders natürlich dann, wenn wir in einem Hotel zu Gast sind und uns verwöhnen lassen dürfen, aber auch wenn wir eine Ferienwohnung gemietet haben. Im Hotelzimmer oder dem Ferienhäuschen gibt es nur die wichtigsten Sachen und Möbel und auch die Küche ist meist eher spartanisch eingerichtet. Dort finden wir häufig nur vier Teller, vier Tassen, abgezähltes Besteck und eine ungerade Anzahl an Gläsern, und doch fühlen wir uns leicht und unbeschwert. Dieses Gefühl lässt sich auch in den Alltag transportieren, in dem wir uns von Dingen trennen, die wir nicht brauchen.

Der Mensch besitzt im Durchschnitt 10.000 Dinge. Die einen sammeln leidenschaftlich gerne Bücher, die anderen lieben Mode. Die Küche ist mit der wichtigste Raum im Haus, wohl jeder kocht und wer es mit Leidenschaft tut, besitzt sicher auch mehr Dinge als Menschen, für die Kochen nur eine Notwenigkeit ist.

Doch was brauchen wir wirklich von den Dingen, die wir in der Küche haben. Wann und warum haben wir sie gekauft, wann haben wir sie das letzte Mal benutzt? Minimalistisch zu leben ist gerade ein großer Trend, der nicht unbedingt bedeutet, dass man nichts besitzen darf. Wenn man gerne und viel kocht und gerne Gäste hat, dann braucht man natürlich auch einen großen Tisch, viele Stühle und eine entsprechende Menge an Porzellan und Besteck. Aber weniger ist oft mehr, oder wie Jim Henson es so schön gesagt hat: Simple is good. Ich habe in den letzten Wochen ordentlich in meiner Küche aufgeräumt und fühle mich jetzt aufgeräumt und frei.

Hier kommen meine 10 Tipps für mehr Ordnung in der Küche - für einen aufgeräumten Sommer!

Tipp 1

Ich habe mir einen Tag Zeit genommen und tatsächlich jeden Gegenstand in der Küche in die Hand genommen. Und mich gefragt, wann habe ich ihn das letzte Mal benutzt? Brauche ich ihn noch? Macht er mich glücklich? Dabei habe ich festgestellt, dass ich keine fünf Kochlöffel brauche und meine Kaffeetassen mit Untertasse das letzte Mal vor Jahren benutzt habe. Sich von Dingen bewusst zu trennen ist der erste Schritt zu mehr Ordnung.

 

Tipp 2

Der Vorratsschrank ist bei mir immer gut gefüllt. Tatsächlich brauche ich aber einige der gelagerten Lebensmittel nicht so häufig. Also habe ich einen Kochplan erstellt und erst einmal die Dinge verwertet, die eigentlich nur Platz gebraucht haben. Jetzt habe ich wieder Platz für die Lebensmittel, die ich immer wieder zum Kochen benötige, wie Pasta oder passierte Tomaten. Wenn ich etwas außergewöhnliches Kochen möchte, kann ich es spontan kaufen.

 

Tipp 3

Minimalisten schwören auf die 20-20-Regel. Alles was in 20 Minuten und mit weniger als 20 Euro ersetzt werden kann, wird aussortiert. Manche Dinge habe ich erst einmal in einen Karton in den Keller getan und mir eine Frist gesetzt. Bisher habe ich sie nicht vermisst.

Tipp 4

Für einen besseren Überblick im Vorratsschrank hilft es Lebensmittel zu sortieren. Backzutaten kommen zu Backzutaten, Nudeln, Reis und Dosentomaten bilden eine Gruppe, Kaffee und Tee eine andere. So lassen sich Dinge schneller und leichter finden.

 

Tipp 5

Schon beim Kauf sollte man auf das Design der Küchengeräte achten. Besonders schöne Küchengeräte dürfen auf der Arbeitsfläche oder dem Regal stehen, alles, was die Arbeitsplatte „unschön“ aussehen lässt gehört in den Schrank. Im Zweifel wird es sowieso nicht täglich benutzt und gehört in die Kategorie Staubfänger.

 

Tipp 6

Eine Brötchentüte hat eine Lebenszeit von 25 Minuten. Das ist die Zeit zwischen dem Kauf beim Bäcker und dem Moment in dem das Brötchen auf dem Teller liegt. Es lohnt sich also einen Beutel aus Stoff anzuschaffen. Dieser sieht nicht nur schöner aus, er schont auch die Umwelt. Auch andere Beutel dürfen gerne aus der Küche ausziehen - wieviele der Stofftaschen, die wir besitzen, benutzen wir tatsächlich regelmäßig?

Tipp 7

Wichtig ist es, dass jeder Gegenstand und jedes Lebensmittel einen festen Platz in der Küche hat. Und dass man es, nachdem es benutzt wurde, umgehend an seinen Platz zurück gelegt, oder beim Kochen direkt in die Spülmaschine geräumt wird.

 

Tipp 8

Unverpackt einkaufen - täglich wandern unzählige Umverpackungen in die gelbe Tonne. Wer unverpackt einkaufen möchte, geht auf den Markt oder in Läden, die unverpackte Ware anbieten. Auch in Supermärkten kann man Müll sparen, in dem man entsprechende Behälter mitnimmt oder Obst und Gemüse in Papiertüten packt.

 

Tipp 9

Kochbücher sind toll - doch Hand aufs Herz, aus welchem Kochen wir tatsächlich regelmäßig? Vielleicht freuen sich Freunde über neue Anregungen beim Kochen. Auch hier gilt - aussortieren, was nicht glücklich macht.

 

Tipp 10

Abends aufräumen - das benutzte Geschirr in die Spülmaschine, die benutzten Sachen in den Schrank. Vielleicht schon einmal den Tisch fürs Frühstück decken. So startet man nicht nur aufgeräumt in den Sommer, sondern auch in den Tag!

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