Ökodorf-Chic

In der gemeinsamen Vorstellung ist ein Ökodorf eine Gemeinschaft von Menschen, die sich dazu entschlossen haben, gemeinsam in einer unberührten, natürlichen Umgebung zu leben – inspiriert von den Idealen der Nachhaltigkeit, Kultur und manchmal auch Spiritualität. Stellen Sie sich aber einmal ein Bio- oder Ökodorf vor, das die Menschen mit den Freuden der Natur verbindet, in dem die Uhren langsamer gehen und wo alle Elemente einer natürlichen Nachhaltigkeit vorhanden sind,aber ganz anders als gewohnt. Ein Ort, an dem Nachhaltigkeit und der heute allgegenwärtigen Komfort einander nicht ausschließen. Weit genug entfernt vom städtischen Zentrum, um die entsprechende Änderung des Umfelds ganz und gar zu schätzen, und doch nah genug, um bei Bedarf schnell in der Stadt zu sein. Das ist kein Luftschloss, sondern ein im Aufbau befindliches Projekt in Upstate New York. Entwickelt vom italienisch-amerikanischen Architekten Peter Lombardi soll es in den nächsten zwei Jahren fertiggestellt sein. Und das nur zwei Stunden vom pulsierenden Leben Manhattans entfernt.

Hudson Springs, das von Liebhabern
guten Nahrungsmittel gegründete
nachhaltige Dorf, liegt nur zwei
Stunden von New York entfernt

Ob Familien, junge Paare oder New Yorker Singles in den Fünfzigern, die kein Leben des Verzichts und der Abgeschiedenheit wünschen: Die Zielgruppe sind Menschen, die gerne ein Haus in Hudson Springs kaufen oder mieten möchten, um die natürliche Umgebung zu genießen, ohne auf die gewohnten Annehmlichkeiten (Geschäfte, Büros, Schulen, Fitnessstudios und Spa) zu verzichten. Und diese Gruppe ist überaus vielfältig.
Das gesamte Dorf ist dank zwei streng biologischen Höfen, Gärten und Gewächshäusern vollkommen autark. Das große Interesse an Bio-Lebensmitteln hat einen Platz im Samentresor der GMO-freien Produkte. Diese Einrichtung betreibt einen Austausch mit anderen Zentren für Bio-Lebensmittel. Auch die Koch- und Anbaukurse finden großen Zuspruch. Hier lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man biologisch kocht und anbaut. Es gibt sogar Kurse für Menschen, die nur einen Tag im Ökodorf verbringen möchten. Und durch die Nähe zur Großstadt ist dieses Erlebnis schnell erreicht, wie Peter Lombardi erklärt:

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„Die Nähe zu einer Metropole wie New York ist ein großer Vorteil und echte Chance für Städter, eine neue Lebensweise zu entdecken, ohne dafür weit reisen zu müssen. Ein offener Raum, der für jeden zugänglich ist und wo jeder entdecken kann, wie es ist, im Einklang mit der Natur zu leben. Die Menschen, die hier leben werden, müssen ihren Beitrag zur Gemeinschaft leisten. Das ist eines der wesentlichen Ziele, die dem Projekt zugrunde liegen: eine vielfältige Gemeinschaft aufzubauen, die dem Wohlbefinden und Nutzen des gesamten Dorfes mit seinem ganz eigenen Charakter und seiner Professionalität dient.“

Doch die strategische Nähe zum Big Apple ist nicht der einzige Grund, aus dem Lombardi sich für diese Region entschieden hat: „Die Biobewegung ist in Upstate New York stark. Das ist der Hauptgrund dafür, dass wir diese Gegend als Standort für das Ökodorf ausgewählt haben: Hier nutzen die Menschen alte Ackerbaumethoden und moderne Verfahren Seite an Seite. Vor allem waren es aber das gewaltige Bewusstsein und die Kultur rund um das Thema, die hier vorhanden sind und stark wachsen. Dieses Bewusstsein findet sich sonst nirgends in den Vereinigten Staaten. Hier gehörten Bio-Lebensmittel nicht überall zum Angebot und GMO-freie Lebensmittel sind eher die Ausnahme als die Regel. Dadurch werden natürlich oft auch benachbarte Felder mit Gentechnik verunreinigt. In dieser Hinsicht ist Upstate NY gänzlich anders.“

Upstate New York ist eine Vorreiterregion für 100 Prozent biologische Lebensmittel. Hier trifft alte auf neue Technik.

Es ist eine Oase, in der Architektur und Umweltschutz die traditionellen Methoden mit modernem Wissen in Einklang bringen sollen. Eine lebendige und nachhaltigen Gemeinschaft, die auf den universellen Prinzipien von Design, Proportionen, Ausgewogenheit und Harmonie sowie der Theorie der goldenen Verbindung zwischen menschlichen Schöpfungen und der Natur basiert. Innen und außen soll das Design ein Gefühl des Friedens und der Zufriedenheit fördern. Die Idee einer Sprache, die alles und jeden vereint und dabei die Dinge respektiert, die den Ort zu etwas Besonderem machen.
„Die Auswahl der Farben und Materialien folgt den Eigenschaften der Umgebung des Dorfes, denn wir möchten die Natur, in der das Dorf entsteht, respektieren. So werden die Häuser zum Beispiel aus Strohballen gebaut. Diese Technik gibt es schon viele tausend Jahre. Sie ist außerdem günstig, leicht in der Umsetzung und trägt zu reinerer Luft bei. Diese Häuser atmen, sie sind lebendig!“, sagt Lombardi begeistert. „Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Tatsache, dass jedes Haus in Hudson Springs mehr Energie produziert als verbraucht. Wir nennen das System NET Positive. Dabei nutzen wir überschüssige Energie zum Aufladen von Akkus, die dem Speichern der Energie dienen. Wenn dann noch immer ein Plus da ist, verkaufen wir die Energie.“

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In unserem Projekt erzeugen die nachhaltigen Gebäude, aus denen Hudson Springs besteht, mehr Energie, als sie verbrauchen.

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Hudson Springs ist auch der erste Schritt zur Schaffung eines Formats, das einen globalen Siegeszug antreten soll – zuerst in Florida und dann in Marokko. In einigen Jahren besteht die reelle Chance, dass die Idee auch in Europa Fuß fasst. Die Ziele des Formats sind flexibel, um an die lokalen Gegebenheiten angepasst zu werden. So können die Traditionen vor Ort kopiert und sogar betont werden. In Upstate New York, ursprünglich Land der Ureinwohner, ist man gewillt, die Jahrtausende alten Traditionen am Leben zu erhalten. Tatsächlich wurden auf diesem Hügel einst Leuchtfeuer entfacht, um mit anderen Stämmen zu kommunizieren. Hudson Springs wird auf diesem Grund erbaut und ein solarbetriebenes Licht auf der Spitze des Hügels wird zu besonderen Gelegenheiten ein Signal aussenden. Die Solarenergie ist allgegenwärtig. Aber was ist mit dem Mondlicht?

In unserem Dorf wird die künstliche Beleuchtung abhängig von der Intensität des Mondlichts jeden Abend gedämpft oder verstärkt.

„Für die Außenbeleuchtung im Dorf ist ein Mondlichtsystem geplant, bei dem das Licht des Mondes eingefangen und seine Intensität gemessen wird. Dementsprechend werden die Lichtverhältnisse im Ökodorf angepasst. Jeden Monat werden die Mondzyklen und -phasen beobachtet. In Nächten, in denen der Mond voll ist, wird das künstliche Licht gedämpft, um dem wunderbaren Mondlicht eine Bühne zu bereiten. Das spart Energie und verringert die Umweltverschmutzung – doch in erster Linie gibt es den Bewohnern die Möglichkeit, einen der wichtigsten Zyklen der Natur in vollem Maße zu genießen und eins zu werden mit dem Universum und den Sternen.“

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